4.   Honfleur ist unser nächstes Ziel. Dieses kleine Fischerstädtchen an der Seinemündung besitzt den ältesten Hafen Frankreichs. Damals hat man mit riesigen Segelschiffen von hier aus die Welt erobert. Längst gibt es einen neuen modernen Hafen für die Berufsschiffahrt. Das alte Hafenbecken mit dem malerischen Ambiente dagegen, ist Ankerplatz für die Hobbysegler.

Honfleur könnte ich mir gut als Urlaubsstandort vorstellen. Zum Einen ist der Ort sehr attraktiv und so herrlich überschaubar. Zum Anderen ist seine Lage äußerst günstig:

Die langen und breiten Strände fangen genau hier an, und anderseits sind es bis zur Steilküste nicht mehr als 20 Kilometer. Im Hinterland liegt darüber hinaus der Naturpark “Parc Regional des Boucles de la Seine Normandie” und die Pays d`Auge, das Kernstück der Normandie.

 

Es gibt viel zu sehen in den urigen Gassen. Die kleinen Geschäfte sehen aus wie Puppenstübchen und ein Atelier löst das andere ab.

Honfleur ist nämlich eine Künstlerkolonie, und in den Schaufenstern sind Bilder von schrill bis dezent ausgestellt.

Ebenfalls rechteckig angelegt ist der schöne Marktplatz mit uralter Kirche und Markthalle.

Beides besteht aus Fachwerk und Holzschindeln, welche von Weitem wie Naturschiefer aussehen.

Im Karree schmiegen sich die Häuser um das alte Hafenbecken.

Ich habe selten so schmale Häuser gesehen.

Es ist schon ein Erlebnis, dieses architektonische und künstlerische Meisterwerk aus der Nähe
zu  sehen.

 

In einem eleganten, hohen Bogen spannt sich die Pont de Normandie über die Seinemündung.

 

Um nach Honfleur zu gelangen, müssen wir vorher die Seine überqueren.

 

Normandie Einleitung

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