Endlich haben wir die Römerroute erreicht. Sie wird uns in den nächsten 2 Tagen ein schönes Stück weiterbringen, nämlich bis kurz vor Detmold. Größtenteils geht sie an der Lippe vorbei. Ich kenne die Lippe vom Kanu fahren her. Sie ist im Oberlauf sehr schnell, aber auch nach 200 Kilometern an der Rheinmündung bei Wesel hat sie für einen Wiesenfluss noch eine beachtliche Strömung. Die Beschilderung der Römerroute ist vorbildlich.Doch einen Nachteil hat sie dennoch. Es gibt so  gut wie keinen Campingplatz in der Nähe. Aus  dem Grunde haben wir zweimal bei einem ADFC- Dachgeber übernachtet. Einmal in Lünen

Das bedeutet Kraftwerke, Hochspannungsmasten und vereinzelte größere Fabriken. Dazwischen wiederkäuende Kühe auf saftig grünen Wiesen, Bauernhöfe und ein munter fließendes Wanderflüßchen. Dieser Gegensatz von Technik und Natur auf engstem Raum fasziniert mich. Die Fabriken hat man farbig der Landschaft angepasst. In ihren Grün-und Blautönen fallen sie kaum auf. Ein gelungener Kompromiss finde ich. Wir folgen dem Lauf der Lippe. Ab Hamm wird die Gegend ländlicher. Die vielen Kühe und die von Pappel umsäumten Weiden erinnern mich teilweise an den linken Niederrhein Eine Kuh kalbt gerade, und wir sehen wie das Kalb aus ihrem Körper gepresst wird. Die Menschen hier wirken aufgeschlossen und freundlich: ganz anders als wir es im Ruhrgebiet erlebt haben. Vielleicht liegt es an der Umgebung. Jedenfalls 

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Die Lippe

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Der ADFC-Dachgeber
Für Reiseadler wie wir es sind ist er eine tolle Einrichtung, die auf Eigeniniatitive beruht. Ich habe eine Liste von circa 2000 Privatadressen in Deutschland, wo ich kostenlos übernachten kann, vorausgesetzt, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs bin und selber dazu bereit bin, Leute aus dieser Liste aufzunehmen. Näheres dazu erfahrt Ihr unter www.dachgeber.de

sind wir nirgendwo so häufig begrüßt worden wie hier. Wir passieren mehrere Baggerseen, und mit einem Mal liegt Paderborn vor uns. Um unser Etappenziel Horn-Bad Meinberg zu erreichen, müssen wir noch einen schweißtreibenden Höhenzug überwinden, nämlich das Eggegebirge ...

und in der Nähe von Lippstadt. Beidermale sind wir sehr herzlich empfangen worden. Wir befinden uns immer noch am Rand vom Ruhrgebiet.