Der linke Niederrhein

Hier ist das dichteste landwirtschaftliche Verkehrs- wegenetz Europas. Asphaltierte Nebenwege verbinden die zahlreichen Gehöfte, die in einer Wiesenlandschaft vor uns liegen. Kopfweiden und Pappeln säumen immer wieder den Weg. Er geht vorbei an einer vermoosten CV6, die in einem zersplitterten Treibhaus steht, vorbei an einem liegengebliebenden Dreirädchen am Wegesrand, vorbei an einer ausrangierten Badewanne, die nun als Trinkwanne fürs Vieh dient. Überall sind Kühe, Pferde oder Gänse, Sie sind ein fester Bestandteil dieser lieblichen Landschaft, die mir so sehr ans Herz gewachsen ist. Dynamische Wolkenbilder perfektionieren das Bild. Unsere Route führt unter

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anderem auf stillgelegten Bahnstrecken. Hübsche Bahnwärterhäuschen, verwitterte Bahnhöfe und angerostete Signale erinnern an jene Zeit. wo noch Schienen den Weg prägten. Irgendwann sind sie demontiert worden. An ihrer Stelle verläuft  nun ein gut ausgebauter Radweg. So sind wir auch schon bald in Moers, und der Rhein ist nicht mehr weit weg. Das Ruhrgebiet mit seinem Gestank schlägt uns auf der Rheinbrücke entgegen. Noch 3 Kilometer und unser erstes Ziel in Duisburg-Beek ist erreicht.