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Stolpsee

Übersicht Reiseberichte

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Die Feldberger Seenplatte

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Der Stolpsee

Unser heutiges Ziel ist die Insel Usedom an der Ostsee. Zunächst einmal fahren wir den reizvollen Ort Lychen an. Fast hätte ich hier damals ein Häuschen für wenig Geld gekauft. Reserviert hatte ich

diese Immobilie schon. Doch im letzten Augenblick bin ich dann doch abgesprungen. Die Entfernung bis zu mir nach Hause ist einfach zu groß. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, hier irgend-

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wann einmal zu leben. Wie eine Insel ist Lychen von mehreren Seen um- geben. Diese wiederum sind mit dem Netz der Mecklenburger und Brandenburger Seen- platte verbunden. Da hüpft das Herz eines jeden Kanuten. Wir ver- lassen die Lychener Seen platte, die durch den Küstrinchenbach mit den

Feldberger Seen verbunden ist. Wir besuchen das Dorf Carwitz, ebenfalls von Seen umgeben. Hier wuchs der Schriftsteller Fallada auf. Bei einer solchen Bilderbuchlandschaft wie man sie hier vorfindet, muß er eine glückliche Kindheit verbracht haben, denke ich mir. Durch Carnow verläuft ein Bach. Die- ser verbindet 2 Seen. Unter einem schattigen Baum machen wir eine Rast und laufen barfuss durch

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Wie ein Lindwurm zieht sich die alte, ehrwürdige Alleenstraße durch welliges Ackerland und verbindet die Mecklenburger Seenplatte mit der Ostsee.

Wir lassen die Feldberger Seenplatte hinter uns. Zwischen grünem Laub glitzert der große Luzim und zeigt sich noch einmal in schönsten Blaufarbtönen. Eine malerische sechseckige Kapelle aus Bruchstein liegt am Wegesrand. Die Landschaft wird nun offener und die Wälder mit ihren Seen treten allmählich zurück. Inmitten von saftigen Wiesen und mit kleinen Inseln durchzogen liegen die Seen bei Fürstenwerder, und sie verzaubern mich auf ihre Art und Weise. Spätestens ab hier ändert sich die Landschaft. Welliges und weites Ackerland bestimmt eindeutig das Landschaftsbild. Die Farbe braun hat nun endgültig die Farbe blau abgelöst. Das hat auch etwas! Besonders schön finde ich die Allee mit den alten Bäumen, die sich immer weiter nach Norden zieht. Ortschaften durchqueren wir dabei kaum.

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Der Nordosten Deutschlands ist nicht so dicht besiedelt wie der Westen. Eine ausgiebige Pause legen wir in Friedland ein. Der Hunger lenkt unsere Roller zu einer Imbissbude. Vorher aber mache ich noch eine Aufnahme von dem sehenswerten Stadttor. Eine Krone, bestehend aus kleinen Türmchen, schmückt dieses Gebäude aus längst vergangenen Zeiten. Die Stadt Anklam kündigt die Nähe der Ostsee an. Der Verkehr nimmt rapide zu, denn nur eine Straße führt von hier aus zu der Insel Usedom, wo wir hinwollen. Alle wollen sie ans Meer, denke ich ein wenig genervt.

Grenze an. Eigentlich wollten wir an derpolnischen Ostsee übernachten. Doch leider dürfen wir die Grenze mit unseren Rollern nicht überqueren. Es ist ein reiner Fußgängergrenzübergang. Ich kenne einen tollen Campingplatz ungefähr 20 Kilometer von hier entfernt. Er liegt bei Ückeritz und direkt am Meer. Nur eine Düne trennt ihn vom Strand. Also nichts wie hin! Mit einer Flasche Rotwein bewaffnet sitze ich dann eine Stunde später am Strand und schaue aufs Meer. Ein Gefühl von Freiheit überkommt mich dabei. Ein schöner Tag geht mal wieder zu Ende ...

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Überhaupt sind die Feldberger Seen am tiefsten und am saubersten von den zahlreichen Seen im schönen Mecklenburg und Brandenburg

Ein Schwarm kleiner glitzernder Fische tummelt sich in den Händen, als Heinz sie in das kristallklare Bachwasser eintaucht.

Stahl und Eisen angehoben, damit sie darunter herfahren können. Wenn ein Zug die Meeresenge überqueren sollte, wurde die Brücke wieder auf Eisenbahn- schienenniveau abgelassen. Noch heute sieht man den kleinen Bahnhof und die  Bahngleise, die bis zu der Hubbrücke reichen. Es ist nicht mehr weit, und wir erreichen die Hauptstadt von Usedom, dessen Kirche wir schon von Weitem erkennen konnten. Ihre Bauweise erinnert mich an flämische Architektur. Wir steuern nun die deutsch-polnische

Endlich erreichen wir die Brücke, die das Festland mit der Insel Usedom verbindet. Das Nadelöhr ist passiert, und endlich können wir die Bundesstraße wieder verlassen. Auf einem Holpersträßchen tingeln wir nach Karnin. Dieses kleine Dorf ist bekannt wegen seiner Hubbrücke, die vor dem 2. Weltkrieg eine Eisenbahn- verbindung zum Festland ermöglichte. Damit die großen Schiffe diesen Streckenabschnitt passieren können, wurde die komplette Konstruktion aus