Inselhüpfen

in nemark

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Teil 1

Mit der Fähre setzen wir von Rostock aus über nach Gedser. Es ist der erste Ort in Dänemark, dem Land der Wikinger. Das bedeutet viel Wind und vor allem Wasser, Wasser, Wasser...

Route in Dänemark

Insgesamt besteht Dänemark aus 400 Inseln, und kein Ort ist mehr als 25 Kilometer vom Wasser entfernt. Wälder gibt es hier leider wenig. Sehr wahrscheinlich haben die Wickinger zu viele

Schiffe gebaut. Stattdessen ist hier der Ackerbau vorrangig. Die Landschaft ist überwiegend hügelig. Ausnahme sind die Nordseeküste, sowie die Inseln Lolland und Falster.

Aus diesem Grund haben wir mit Steigungen zunächst einmal nichts zu tun. Von den ersten Metern auf dänischem Boden habe ich eine Aufnahme gemacht. Sie könnte im Grunde genommen stellvertretend für die Landschaften von Lolland und Falster stehen: flach und überwiegend mit Getreidefeldern durchzogen.

Aufgelockert wird das Ganze von einzelnen Gehöften, ein paar Bäumen und den immer wieder auftauchenden Küstenabschnitten. Die Farben gelb und blau sind im Allgemeinen überwiegend.

Wie ein grünes Band durchschneidet diese herrlich alte Baumallee das offene Land ...

Dramatisch wirkt die Ackerlandschaft mit den knorrigen Bäumen.

Herrenhäuser und Landschlösser prägen das Landschaftsbild Lollands.

Immer wieder eröffnen sich Blickperspektiven auf die Ostsee.

Freundlich lächelt uns der Wasserturm von Sakskobing an.

Leider kann auch er nicht das Wetter beeinflussen, denn schon seit zwei Tagen will es nicht aufhören zu regnen.

Bleibt uns nur noch übrig, an eine alte, Bauernregel festzuhalten, denn diese besagt: Nach Regen kommt Sonnenschein!

Vielleicht haben wir ja auf der
Insel Langeland etwas mehr Glück.

Mit der Fähre setzen wir über und quartieren uns auf dem Campingplatz ein. Er liegt direkt an der Fähranlegestelle und gefällt uns auf Anhieb.

Überhaupt sind die Campingplätze in Skandinavien vorbildlich. So gehört beispielsweise eine Küche mit Herd, Mikrowelle, Backofen,Töpfen und Geschirr genauso zum Grundstandard wie

ein sauberer und dazu auch auch beheizter Aufenthaltsraum für Durchgangscamper. Eine Lagerfeuerstelle findet man ebenfalls fast auf jedem Platz. Vorbildlich sind vor allem auch die Kinderspielplätze mit den begehrten Hüpfkissen.

So sitzen wir noch spät am Abend am Lagerfeuer und schauen schmunzelnd den Kindern beim Hüpfen zu. Morgen machen wir eine Entdeckungsfahrt über die Insel.

Auf kleinen Nebenwegen erleben wir die Vielfalt und Beschaulichkeit Langelands. Wie auch in anderen Teilen Dänemarks wirkt die Landschaft mit ihren ausgedehnten Getreidefeldern und den bizarren Wolkenbildern sehr meditativ auf uns. Das Land ist leicht wellig bis hügelig. Unser Ziel ist der sehr sehenswerte Schloßpark von Tranekär.

Diese Baumkrone mit den natürlichen Lichteffekten ist ein Kunstwerk für sich.

Naturdenkmal oder Kunstobjekt?

Ein schmaler Pfad führt uns durch den herrlichen Schloßpark. Kunst und Natur stehen hier im Einklang.

Sehr dynamisch wirkt dieses Kunstwerk aus Holz und Stein.

Dieses Kunstobjekt besteht aus übereinander geschichtetem Zeitungspapier. Im Laufe der Jahre hat sich darauf eine dicke Moosschicht gebildet.

Wie eine Schneise zieht sich dieser aus Baumstämmen bestehende Holzweg durch den Wald.

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Gesamtroute

Die letzte Etappe von Cottbus nach Flensburg führt durch Dänemark.

Der Schloßpark von Tranekär